Geld abheben und Bezahlen in Prag

Ein wichtiges Thema, was sich über die Jahre sehr verändert hat ist das Bezahlen in Prag. Die vielen Wechselstuben (welche mit günstigen Kursen entlang der Touristenwege lockten) sind fast vollständig verschwunden (für die Leute die es interessiert gehe ich am Ende des Artikels noch mal kurz auf diesen Aspekt ein).

Früher habe ich immer Geld in der Bank geholt, inzwischen ist es natürlich dank Kreditkarten (die heute wohl die meisten Leute haben, welche ins Ausland fahren) wesentlich einfacher. Bei den grossen Banken (CSOB, Raiffeisenbank, GeMoney-Bank, CitiBank – um nur einige zu nennen) kann man (fast) problemlos und sorglos Bargeld abholen.  Man muss leider seit etwa 1 Jahr auch in der Tschechei (wie eigentlich in jedem Land mit Fremdwährung zum Euro) aufpassen, das man nicht mit Umrechnungskursen übers Ohr gehauen wird. Mann sollte also nie beim Abheben die Abrechnung in Euro akzeptieren, sondern bei CZK (Tschechische Kronen) bleiben. Der Umrechnungskurs den die ausländischen Banken anbieten, ist tw. 10-20% schlechter als der Kurs der den Visa bzw. Mastercard bieten. Leider ist mir keine Bank bekannt, die sich nicht an diesem Geschäft beteiligt.

In Kombination mit einer Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühren (ich nutze hier aktuell selbst die Karten von Comdirect bzw. Number26) kommt man also recht günstig an Bargeld.

Aber auch das Bezahlen mit Kreditkarte ist inzwischen in Tschechien kein Problem und allgemein sehr verbreitet. Man muss allerdings auch hier tw. darauf achten das man in CZK bezahlt und nicht (zu einem ungünstigen Kurs in Euro). Dies gilt übrigens besonders für Hotels (dazu werde ich aber nochmal speziell einen Artikel schreiben, da man auch hierbei so einige Erfahrungen machen kann.

Zum Abschluss möchte ich noch kurz das Thema Wechselstuben aufgreifen, was sich wie eingangs erwähnt weitgehend erledigt hat. Es gab vor einigen Jahren noch sehr viele (kleine) Wechselstuben, welche v.a. in den Bereichen der City vertreten waren wo sehr viele Touristen unterwegs sind (also Altstadt, Wenzelsplatz etc.). Meist standen Schilder vor den Läden mit sehr guten Kursen zum Wechseln. Der Trick an der ganzen Geschichte waren Gebühren, welche man natürlich erst im Kleingedruckten irgendwo im Laden fand. So wurde aus den günstigen Kursen dann immer recht unattraktive Angebote… anhand der Tatsache wie lange es dieses Geschäft gab, kann man sich ausmalen wie gut es gelaufen sein muss. Aktuell sieht man nur noch recht wenige Wechselstuben, und ich kann an dieser Stelle nur davon abraten diese zu nutzen… egal wie sehr die Tafeln locken mögen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.